Mit großer Vorfreude auf spannende Tage in Schweden
brachen wir in einer kleinen Gruppe von OsnabrückerInnen und FrankfurterInnen in
einem roten Bulli auf, um unser Ziel Marieudd am Mälarsee - das Ferienhaus des
katholischen Newmaninstituts in Uppsala – zu erreichen.
Auf der Hinfahrt besuchten wir die Benediktinerinnen in
Mariavall und Omberg. Diese nahmen uns sehr herzlich auf und erzählten offenherzig
von ihrem persönlichen Leben im Kloster. Dabei gingen sie auch auf ihre Berufung
sowie auf die Geschichte ihres Ordens und Klosters ein. Ebenso herzlich wurden
wir auch auf der Rückfahrt von den Dominikanerinnen in Rögle empfangen.
Unsere Zeit in Marieudd – einem klassischen schwedenrotem
Holzhäuschen direkt am See – war sehr erholsam und entspannt. Dort konnten wir
bei sonnigem Wetter täglich baden, gemeinsam Kochen, Lagerfeuer machen, wandern
und entspannen. Auch haben wir Kanutouren zu kleineren Inseln im See
unternommen, die zum Teil sehr geheimnis- und legendenumwoben waren.
Zur nächst größeren Insel Björkö fuhren wir mit dem
Seetaxi, auf der wir dann den Spuren des Heiligen Ansgars und der Wikinger
folgten. Die dort etwa 790 n.Chr. gegründete Stadt Birka war bis zum Ende des
10. Jahrhunderts eine der wichtigsten Handelsplätze Skandinaviens. Im Jahre 829
ließ Ansgar von Bremen hier die erste christliche Kirche in Skandinavien
errichten.
Auf unserer Reise konnten wir die Schönheit und Vielfalt Schwedens
erleben, durch Gespräche und Begegnungen tiefere Einblicke in die schwedische
Kultur erhalten sowie die katholischen Seiten des säkularen Schwedens kennen
lernen.
Somit war die Reise eine gute Mischung aus Erholungs-, Pilger- und
Kulturreise.
Simon Schoo und Svenja Trinkus
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