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Montag, 9. Juni 2014

Planungsabend am 18.06.2014



Liebe KHGler/innen und KHG Interessierte,
am Mittwoch, dem 18. Juni findet um 20 Uhr der Planungsabend für das nächste Wintersemester statt. An diesem Abend könnt ihr eure Ideen, Wünsche und Anregungen für das neue Semester gerne aktiv einbringen. Falls ihr dann verhindert seid, könnt ihr diese auch gerne in die Liste an der KHG-Pinnwand eintragen. Ich würde mich freuen, wenn ihr zahlreich zum Planungsabend erscheint, und wenn ihr viele gute Ideen habt, wie wir das nächste Semester gestalten können!

Simon Schoo (Gemeindesprecher)

Samstag, 12. April 2014

crossover - 23.05.2014 - Gymnasialkirche

18:00 Uhr            crossover – kreuz und quer durchstarten
  • Begegnung bei Konfekt und Selters sowie Einstimmen ins Rudelsingen
19:00 Uhr            crossover – eingebet(t)et
  •  Eröffnungsandacht zur Langen Nacht
19:20 Uhr            crossover – verspielt
  • Improtheater zum Mitmachen mit Marie-Theres Himstedt und Niels Petersen
20:00 Uhr            crossover – betont
  • Poetische Lieder zum Hören und Mitsingen mit der Schola der Kleinen Kirche
21:00 Uhr            crossover – (v)erdichtet
  • Poetry- und Singer-/Songwriter-Slam mit studentische Talenten
22:00 Uhr            crossover - erfragt
  • Interviews auf dem Roten Sofa mit einer bunten Gästepalette
23:00 Uhr            crossover – verkörpert
  • Bodypercussion / Jam-Session /Tanz mit Instrumental- und Körpereinsatz


Die christlichen Kirchen Osnabrücks laden ein zur „Langen Nacht der Kirchen“.
Am Freitagabend, 23. Mai 2014 öffnen alle Innenstadt- und viele andere Kirchen in Osnabrück ihre Tore für Besucher, Neugierige und Zufallsgäste – und bleiben bis in die Nacht hinein geöffnet.
Es erwartet Sie ein stündlich neu startendes Programm mit prominenten Gästen, mit Pantomime, viel Musik, Kabarett und… Näheres zum Programm auf der Seite: www.langenachtderkirchen-os.de

Am 23.05.2014 findet in Osnabrück wieder die Lange Nacht der Kirchen statt. Über zwanzig Gemeinden und Kirchen bieten in dieser Nacht ein Angebot an kulturellen und spirituellen Angeboten zum Zuhören und –schauen und selbst mitmachen an.

Die Evangelische Studierendengemeinde (esg) und die katholische Hochschulgemeinde (KHG) Osnabrück öffnen in der Gymnasialkirche, neben dem Dom, die Türen für ein abwechslungsreiches Programm zum Thema crossover.

Herzliche Einladung sich aktiv, künstlerisch und gesanglich einzubringen oder einfach zu lauschen und in der Atmosphäre der Kirche und des Abends zu sein.
www.lange-nacht-der-kirchen-crossover.blogspot.de/
 

Mittwoch, 22. Januar 2014

Strahlende Kinderaugen! Besuch bei der FreiZeit für Flüchtlingskinder

Die Nikolaus-Aktion der Katholischen Hochschulgemeinde Osnabrück hat sich 2013 für ein Adveniat-Projekt in Chile wie für die studentische Osnabrücker Initiative FreiZeit für Flüchtlingskinder in Bramsche-Hesepe engagiert. Da der Weg von Osnabrück nach Chile gut 12.000 km beträgt, der von Osnabrück nach Bramsche-Hesepe aber nur 20 km, lag es nahe, die Initiative FreiZeit für Flüchtlingskinder einmal vor Ort zu besuchen. 
 
Tritt man diese kleine Reise an, beschleicht einen doch das Gefühl einer großen Fahrt, da sich das Zeitgefühl wie die Raum- und Ortserfahrung auf einmal grundlegend verändern.
Mit insgesamt vier KHGlerInnen sind wir am 11. Januar 2014 zur ersten Samstagsaktion der FreiZeit im neuen Jahr mitgefahren. Gut und gern kamen so 16 Personen, Studierende wie Berufstätige zusammen, um mit den Lagerkindern den Nachmittag zu gestalten und zu verbringen.
Mit dem Zug fuhren wir von Osnabrück ab und erreichten nach etwa 20 Minuten den Bahnhof Hesepe, wo uns das evangelische Gemeindehaus zur Verfügung stand. Ein Teil der Teamer bereitete den Raum für die Bastelaktion „Kissen gestalten“ vor und zehn Personen fuhren zum Lager in Bramsche, um die Kinder zu holen. Am Lager angekommen, passierten wir unproblematisch die Kontrollstation und konnten durch das Lager gehen, um Kinder im Alter von 6-10 Jahren für den Nachmittag einzuladen. 

Theoretisch ist die Aktion bei den dort lebenden Familien bekannt, praktisch erfahren die Kinder und ihre Eltern eher spontan davon, dass die Kinder die Möglichkeit haben, das Lager für ein paar Stunden zum Spielen, Basteln und Spaß haben zu verlassen. So durchstreiften wir an diesem Nachmittag das Lager – eine ehemalige Kaserne –, um Kinder zu suchen. Der Eindruck und die Atmosphäre, beeinflusst auch durch das nass-kalte graue Wetter, hatte für mich etwas Gespenstisches und zugleich sehr Steriles. Die Häuser machten alle einen gepflegten Eindruck, nur kommt man nicht darauf, dass hier Menschen aller Altersstufen und verschiedenster Nationalitäten wohnen und leben. Nur vereinzelt begegneten uns Menschen auf dem Gelände. Mein Eindruck war eher, dass ich ein Industriegelände am Wochenende besuche. Die Arbeit liegt still, nichts passiert.
Bedenkt man aber, dass in den wohl neu aufgestellten Containern und auch in den einzelnen Räumen der verschiedenen Blocks gut 600 Menschen auf die Entscheidung ihres Asylantrags warten müssen, gewinnt der Besuch eines des größten Aufnahmelagers unseres Landes an neuer Brisanz. Hier leben Menschen und warten darauf zu hören, wie es mit ihrem Leben und dem ihrer Kinder weitergeht. Ausgestattet sind sie mit dem notwendigsten, was man zum Leben braucht. Viel mehr aber wohl auch nicht.
Die über 150 Kinder, die dort zurzeit leben, bekommen jeden Tag zwei Stunden Unterricht in der Lagerschule. Gelehrt werden Fächer wie Deutsch und Mathematik. Sobald sie ein gewisses Lernniveau erreicht haben, können sie auf öffentliche Schulen wechseln.
Ich frage mich hierbei allerdings, wie viele Kinder dazu die Gelegenheit haben und sie nutzen können? Und zugleich bewegt mich die Frage, wie mag wohl ihre und vor allem die Zukunft der anderen Kinder aussehen, die diese Chance nicht haben?
An unserem Nachmittag hatten wir die Möglichkeit, 19 Kinder zum Gemeindehaus mitzunehmen und ihnen somit eine kleine Freude zu bereiten. Der Weg vom Lager zum Gemeindehaus wird zu Fuß zurückgelegt. Hier hatten wir schon die erste Gelegenheit, die Kinder kennenzulernen. Zwei Schwestern, die aus Serbien kamen, freuten sich über den Spaziergang. Sie zeigten mir „schöne Häuser“, hatten Freude am Balancieren auf Grundstücksmauern und am Erzählen, sofern das ging. Gemeinsam hatten alle Kinder Spaß daran uns zu zeigen, wie toll und wie weit sie zählen konnten. Bis 100 ist das überhaupt kein Problem! 
 
Am Gemeindehaus angekommen, sangen wir ein Begrüßungslied, bei dem alle Namen zusammen mit einer Geste vorgestellt wurden. Im Anschluss wurden in verschiedenen Gruppen vorbereitete Kissenbezüge bemalt, mit Schleifen verfeinert oder mit Knöpfen verschönert. Alle Jungen und Mädchen hatten hierbei große Freude. Schön war es, dass die Kissen später alle präsentiert wurden und alle Kinder alle Kunstwerke lautstark beklatscht haben! Jedes Kind hatte an diesem Tag sein eigenes Erfolgserlebnis! Schließlich wurden zusammen noch Mandarinen und Plätzchen gegessen wie Wasser getrunken. Danach wurde jedes Kind mit Schokoladen-Nikoläusen beschenkt, so dass die Augen über die Ausbeute des Nachmittags – über die Kissen wie die Schokolade – strahlen konnten und der Heimweg nach einem Abschlusslied gut gelaunt angetreten werden konnte. 
 
Für die Kinder wie für alle Erwachsenen und uns KHGlerInnen war der Nachmittag eine tolle Erfahrung. Über alle Sprachbarrieren hinweg haben wir eine wunderbare Gemeinschaft erlebt, die existenzielle wie alltägliche Probleme für ein paar Stunden vergessen ließen. Die FreiZeit-Veranstaltung war eine wirkliche Freizeit – eine gelungene Auszeit, und dafür gebührt den Akteuren der FreiZeit großen Dank. Durch ihr herzliches Engagement und ihre große Kreativität schenken sie den Kindern ein paar unbeschwerte Stunden, wie man sie jedem Kind nur wünschen kann. 
 
Dennoch bleibt so ein Nachmittag nicht ohne Wirkung – zumindest bei mir. Fragen nach unserer heutigen Asylpolitik drängen sich auf, Fragen nach der Bildung der Kinder rücken in den Vordergrund, gerade dann, wenn G8-Fragen, Pisa-Studien und bildungspolitische Forderungen für unsere eigenen Kinder hier immer wieder neu diskutiert und ihre Bedeutung nicht hoch genug gehängt werden kann. Welche Möglichkeiten haben die Asylbewerberfamilien, die aus den unterschiedlichsten Gründen ihre Heimat verlassen mussten? Wann finden sie ein neues Zuhause? Wann und wo finden sie ihre neue Heimat? Wie werden sie willkommen geheißen? Und inwiefern haben sie dann noch die Möglichkeit, ihre eigene Geschichte, ihre eigene Kultur in ihren und unseren Alltag einfließen zu lassen?
Und die wichtigste Frage ist für mich, wie können wir den Kindern den Übergang und später den Start in ein neues Leben erleichtern? Ein wichtiger Punkt ist dabei die Frage nach der Bildung, ein anderer ist die Frage nach unserer Bereitschaft zur Integration. Wie integrieren wir Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit ihren sicherlich nicht einfachen Erfahrungen als AsylbewerberInnen in unserem Land? 
 
Die FreiZeit hat mir gezeigt, wie leicht man Brücken schlagen kann, wie man mit wenigen Hilfsmitteln ein paar Stunden wunderbar gestalten kann und wie gleich alle Kinder sind: Alle wollen angeschaut, gesehen werden, alle wollen lachen und sich ausprobieren – so kann man Kinder leicht glücklich machen und so strahlen Kinderaugen aus tiefsten Herzen.
Danke für diese Erfahrung! 

 
Birgit Hosselmann, Hochschulseelsorgerin in der KHG Osnabrück


Wer bei der FreiZeit für Flüchtlingskinder mitmachen möchte, kann die Initiative gerne kontaktieren.
Weitere Hinweise zu ihrer Arbeit gibt es auf: http://fff-os.blogspot.de/

Donnerstag, 2. Januar 2014

Jahresbeginn 2014

Jedes neue Jahr ist eine neue Möglichkeit, entdeck Dich selber und die Welt, find’ Dich und genieß die Zeit, und besinn Dich auf das, was wirklich zählt! 
Ein gesegnetes Jahr 2014!

Freitag, 1. November 2013

Umfrage zur Kirchenpolitik

Die Arbeitsgruppe Kirchenpolitik der Arbeitsgemeinschaft katholischer Hochschulgemeinden (AKH) möchte herzlich alle KHGn/KSGn einladen, um an der Umfrage zur Kirchenpolitik 
teilzunehmen. Mit dieser Umfrage soll ein Stimmungsbild zur Einstellung der Studierenden zu kirchenpolitischen Entscheidungen der katholischen Kirche entwickelt werden. 
Es ist dem AKH wichtig, welche Einstellung Studierende zu kirchenpolitischen Themen haben. Um dieses Stimmungsbild besser für die Belange der Studierenden nutzen zu können ist es wichtig, dass sich eine möglichst große Anzahl von Studierenden an der Umfrage beteiligt.

Unter dem folgenden Link gelangt man zur Umfrage:

Vielen Dank für die Teilnahme und Weiterleitung!

Simon Schoo(Beauftragter für Überregionales)

Mittwoch, 9. Oktober 2013

Willkommen im Wintersemester 2013/14!

Die Hochschule hat bereits begonnen und auch an der Universität dauert es nicht mehr lange, bis es losgeht. Die KHG ist mit ihren sonntäglichen Messen in der Gymnasialkirche um 19:30 Uhr bereits in das neue Semester gestartet und ab 2.10 auch wieder mit Veranstaltungen am Mittwochabend um 20.00 Uhr offen.

Im kommenden Semester erwarten euch wieder spannende Veranstaltungen und Projekt zum Teilnehmen, Nachfragen und aktiv Mitgestalten –  
khg.du-bist-gefragt.komm

Alle Erstsemester und KHG-Neulinge laden wir zum Kennenlernen der KHG am 23.10.2013 um 20.00 Uhr zur Domturmbesteigung ein. Stufenweise den Dom und die KHG erkunden und kennenlernen. Komm vorbei!

KHG lebt von den Menschen, die sie gestalten, sich engagieren und besuchen. In diesem Semester haben wir wieder viele Themenabende z.B. zu Ägyptischen Christen und der Arabische Frühling, eine Streit-Bar zu Grenzfragen zwischen Neurowissenschaften und Philosophie und die Niels Stensen Akademie zum Klimaschutz in sozialer Verantwortung.

Das ganze vielfältige Programm mit ökumenischen, musikalischen, geselligen und kreativen Angeboten findet ihr auf unserer Website www.khg-os.de

Du bist gefragt! Schau einfach bei den verschiedenen Angeboten vorbei, sei da und bring dich ein, wenn du möchtest. In diesem Semester stehen außerdem wieder Projekte an, die das Engagement vieler erfordern. Auch in diesem Jahr wird der Nikolaus am 6. Dezember wieder viele Familien und Einrichtungen besuchen (Vorbesprechung 10.11., 21.00 Uhr, KHG).
Vom 24.10. -17.11. zeigt die KHG in Kooperation mit dem Forum am Dom und dem Diözesanmuseum den Film der Antworten in einem Container auf dem Domvorplatz. Vorbei schauen oder für eine Stunde die Aufsicht im Container übernehmen. Du bist gefragt!

Es gibt viele weitere Möglichkeiten sich tatkräftig und mit Ideen einzubringen, zum Beispiel bei der Gestaltung der Taizé-Gebete, der Friedensgebete in St. Marien, bei der Planung des neuen Semesters oder des KHG-(Film)-Festes im Januar. Komm vorbei, schau rein, sprich uns an! Wir freuen uns auf alle neuen (und alten) Gesichter, die KHG lebendig machen!

Khg.du-bist-gefragt.komm

Svenja (Gemeindesprecherin)