KHG

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Montag, 18. November 2013

KHG-Umfrage – Einblick und Ausblick

Einblick
Im Juni und Juli hat die KHG Osnabrück eine Umfrage bezüglich ihres Angebots vorgenommen. Beteiligt haben sich 27 Personen, davon 12 Männer und 15 Frauen. Knapp 70 Prozent der Befragten sind zwischen 20 und 30 Jahren und studieren im 1.-6. Semester.

Laut Umfrage ist die KHG geprägt durch ihre Sonntagsmessen, das anschließende Zusammenbleiben, durch vielfältige Veranstaltungen mit verschiedenen Schwerpunkten am Mittwochabend, Einzelveranstaltungen und persönliches Engagement.
Eine große Bedeutung kommt der Sonntagsmesse um 19.30 Uhr in der Gymnasialkirche zu, fast 50 Prozent der Befragten feiern die Messe mehr als drei Mal im Monat mit und ein Viertel regelmäßig bis zu zwei Mal im Monat. Die Messe ist für die Befragten ein Ort, um zur Ruhe zu kommen, Kraft zu tanken, Inne zu halten und die Eucharistie zu feiern. Bei der Bewertung der Themenfelder fanden 17 von 27 Personen den Bereich Spiritualität und Gottesdienst sehr wichtig, 8 Personen hielten ihn für wichtig.
Die Veranstaltungen am Mittwochabend werden von 37 Prozent der Befragten regelmäßig besucht, die Mehrheit entscheidet sich für ausgewählte Angebote, die ein besonderes Interesse wecken.
Im Bereich Ökumene haben 23 von 25 Personen an einem Semestereröffnungsgottesdienst teilgenommen und 20 Personen am Ökumenischen Hochschulgottesdienst. Die weiteren Angebote innerhalb der Ökumene (Ökumene-Abend mit der esg und smd, der Projektchor, der christlich-islamische Gesprächskreis und das Friedensgebet in St. Marien) wurden jeweils von 4-9 Personen besucht. Insgesamt wird die Ökumene als wichtiger Ort zum Kennenlernen von Menschen mit anderer Glaubensrichtung und der Auseinandersetzung mit inhaltlichen Fragen gesehen.
Fast 50 Prozent der Befragten geben an, sich in der Gemeinde zu engagieren und 22 Prozent, dass sie sich gerne engagieren würden. Die Gründe, warum das gewünschte Engagement nicht eingebracht werden kann, würden dabei jedoch nicht erfasst.

Die Medien, die die KHG für die Öffentlichkeitsarbeit nutzt (Newsletter und Plakate sowie Facebook) werden gut angenommen. Besonders wichtig sind zudem die persönlichen Kontakte, über die auf die Veranstaltungen aufmerksam gemacht wird.

Die KHG wird als ein Ort des guten und bereichernden Miteinanders empfunden, an dem nette, aufgeschlossene Menschen miteinander Gottesdienst feiern, sich mit aktuellen Themen auseinandersetzen und sich engagieren können.
KHG lebt durch das Engagement der Studierenden, auch wenn es Unklarheiten in den Strukturen und der Kommunikation gibt und die Aufgaben oft auf den Schultern weniger lasten. Die KHG wird als eine lebendige Gemeinde, die in jedem Semester viele und abwechslungsreiche Veranstaltungen durchführt, gerne angenommen und positiv bewertet.

Die Umfragergebnisse geben einen groben Überblick über die Veranstaltungen der KHG. Kritisch zu bedenken ist, dass die Stichprobengröße relativ gering ist und nur eine begrenzte Anzahl von Gemeindemitgliedern erreicht wurde. Außerdem ließen die Fragen des Fragebogens teilweise einen weiten Interpretationsraum, bei der Beantwortung wie auch bei der Auswertung, zu.


Ausblick
An zwei Abenden im letzten Semester wurden die Ergebnisse in der KHG vorgestellt, interpretiert und Veränderungsmöglichkeiten diskutiert.
Dabei wurde nochmals die KHG-Messe am Sonntagabend als eines der wichtigsten Elemente der KHG unterstrichen, aber auch die Bedeutung der Gottesdienstangebote am Mittwochabend.
KHG ist ein Ort des Engagements. Es bedarf aber noch einer weiteren Transparenz und Verdeutlichung, dass es Seitens der KHG Wunsch ist und die Möglichkeit für alle gibt sich aktiv zu beteiligen - sei es in den Messen, bei Veranstaltungen oder als GemeindesprecherIn. Dies versuchen wir in diesem Semester unter dem Motto DU BIST GEFRAGT.KOMM aufzugreifen. Transparenz und Informationsmanagement sollen durch regelmäßige Gemeindeversammlungen und die verstärkte Nutzung von Facebook und des KHG-Blogs sowie offene Gesprächen nach den Veranstaltungen gefördert werden.
Eine leichte Umstrukturierung hat ebenfalls in den Beauftragungen stattgefunden, die als sehr starr und eng empfunden wurde. Dabei sollen es offene Teams sein, in denen jeder eingeladen ist, sich einzubringen und mit zu gestalten. Für die Teamorganisation stehen die Ansprechpartner zur Verfügung.
Außerdem sollen mehr offene und gesellige Aktionen angeboten werden. Verbunden mit gemeinsamen Essen und Trinken sollen sie ein lockeres Beisammensein ermöglichen, wie es beispielsweise nach den Sonntagsmessen praktiziert wird.
Weitere Ideen waren die besondere Ansprache der Erstsemester, woraufhin es in diesem Semester einen Begrüßungsabend mit Dombesteigung für Erstsemester und neue KHGlerInnen gab.
Dem Wunsch nach einem Austausch über den Glauben und über die Evangelien folgt ein Angebot zum Bibelgespräch über das Sonntagsevangelium an drei Terminen.

Unsere Aufgabe in den nächsten Semestern wird es sein, mehr Transparenz zu schaffen und jeden in dem Maße einzubinden, wie er oder sie es möchte.  

Die KHG ist ein offener Ort für alle, die einfach nur mal vorbei schauen, zur Ruhe kommen oder sich aktiv einbringen möchten.

Vielen Dank an alle, die an der Umfrage teilgenommen haben, eure aufrichtigen Antworten und Anregungen und eine herzliche Einladung vorbeizukommen und weiterhin dabei zu sein.

Text: Svenja Trinkus

Sonntag, 17. November 2013

Rückblick: 4. Nordlichtertreffen am 9./10.11.2013 in Bremen


Insgesamt haben sich 15 Teilnehmer aus sieben norddeutschen KHGn zur vierten Auflage des AKH-Nordlichertreffens in der KHG Bremen eingefunden. Nach einem herzlichen Empfang mit einer warmen Mahlzeit zum Mittagessen ging es mit einer munteren Kennlernrunde weiter, an die sich eine Stadtführung durch Bremens schöne Innenstadt – insbesondere dem Schnoorviertel – anschloss. Danach wurde in gemütlicher Atmosphäre Kaffee getrunken, bevor sich in einem lockeren Workshop zum Thema „Kirche in der Kritik“ ausgetauscht wurde. Hierbei ging es um die mediale Wahrnehmung der katholischen Kirche und die derzeit heiß diskutierten kirchenpolitischen Themen.
Der Tag endete mit einem gemeinsamen Abendessen und einem gemütlichen Kneipenbesuch. Am nächsten Morgen fand nach dem Frühstück ein Workshop zum Thema „Stille (er)leben“ statt, an den sich eine Andacht mit Taize-Liedern anschloss. Danach gab es noch ein Mittagessen und eine Abschlussreflexion, ehe alle auswärtigen Nordlichter ihre Heimreise antraten.


Simon Schoo(Beauftragter für Überregionales)

Freitag, 1. November 2013

Umfrage zur Kirchenpolitik

Die Arbeitsgruppe Kirchenpolitik der Arbeitsgemeinschaft katholischer Hochschulgemeinden (AKH) möchte herzlich alle KHGn/KSGn einladen, um an der Umfrage zur Kirchenpolitik 
teilzunehmen. Mit dieser Umfrage soll ein Stimmungsbild zur Einstellung der Studierenden zu kirchenpolitischen Entscheidungen der katholischen Kirche entwickelt werden
Es ist dem AKH wichtig, welche Einstellung Studierende zu kirchenpolitischen Themen haben. Um dieses Stimmungsbild besser für die Belange der Studierenden nutzen zu können ist es wichtig, dass sich eine möglichst große Anzahl von Studierenden an der Umfrage beteiligt.

Unter dem folgenden Link gelangt man zur Umfrage:

Vielen Dank für die Teilnahme und Weiterleitung!

Simon Schoo(Beauftragter für Überregionales)